Tiefbrunnen

Zwei Freunde gingen durch die Wüste und einer von ihnen sagte zum anderen:
-Ich kann meinen Durst nicht stillen.
-Keine Sorge, wir kommen bald zum Brunnen.
Sie erreichen den Brunnen, nähern sich ihm und bemerken:

  • Hier scheint es kein Wasser zu geben.
  • Warte, ich werfe einen Stein.

Er schaut zur einen oder anderen Seite und sieht einen großen Stein, hebt ihn auf und wirft ihn in den Brunnen.

  • Nun, es scheint tief.
  • Warte, er wird kommen, sagt sein Freund.
    In diesem Moment sahen sie eine Ziege in den Brunnen rennen.
    – Schauen Sie sich diese Ziegen beim Laufen an!

Die Ziege springt kopfüber in den Brunnen und jemand sagt: „Sie war durstiger als du.“
-Er war durstiger als du, nicht wahr?
Dann erscheint der Hirte und fragt sie:

  • Hallo, hast du hier eine Ziege gesehen?
  • Ja, mein Herr, sie ist gerade in den Brunnen gesprungen, das arme Ding war sicher durstig.
    -Aber wie konnte sich eine Ziege in den Brunnen werfen, wenn sie an einen Stein gebunden war?

Die Sonne brannte heiß über der endlosen Weite der Wüste, während zwei Freunde, Tom und Chris, sich durch den sandigen Boden kämpften. Ihre Kehlen waren trocken, ihre Lippen rissig, und der Durst nagte unaufhörlich an ihnen.

“Ich kann meinen Durst nicht stillen”, stöhnte Tom, dessen Stimme von der Hitze und dem Mangel an Wasser schwach klang.

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Chris legte beruhigend eine Hand auf seine Schulter. “Mach dir keine Sorgen, mein Freund”, sagte er mit einem Hauch von Zuversicht in seiner Stimme. “Wir werden bald einen Brunnen erreichen. Ich spüre es.”

Toms Augen weiteten sich vor Überraschung. “Einen Brunnen? Inmitten dieser trockenen Wüste?”

Chris nickte entschlossen. “Ja, ich habe ein gutes Gefühl dabei. Wir müssen nur weitergehen und darauf vertrauen, dass wir bald eine Quelle finden werden.”

Trotz ihrer anstrengenden Reise und der quälenden Hitze beschlossen Tom und Chris, sich gegenseitig zu stützen und ihren Weg fortzusetzen, in der Hoffnung, dass Chris’ Vorahnung sich als wahr erweisen würde.

Stunden vergingen, und die Sonne sank langsam über den Horizont, als die beiden Freunde unermüdlich weiterwanderten. Jeder Schritt war eine Qual, jeder Atemzug ein Kampf gegen die trockene Luft. Doch trotz der Herausforderungen, denen sie gegenüberstanden, weigerten sie sich, aufzugeben, und klammerten sich an die Hoffnung, die Chris’ Worte ihnen gaben.

Schließlich, als die Dämmerung hereinbrach und die Sterne am Himmel zu funkeln begannen, erblickten Tom und Chris in der Ferne einen schwachen Lichtschein, der sich über den sandigen Boden ausbreitete.

“Siehst du das?”, rief Chris aufgeregt aus und deutete auf den fernen Glanz. “Das muss der Brunnen sein, von dem ich gesprochen habe!”

Ein Gefühl der Erleichterung durchströmte Tom, als er den Lichtschein bemerkte. Seine müden Beine fühlten sich plötzlich leichter an, und sein Herz schlug vor Freude schneller.

Die beiden Männer beschleunigten ihren Schritt und eilten dem Licht entgegen, ihre Hoffnung auf ein erfrischendes Getränk und Rettung vor dem verdammten Durst.

Schließlich erreichten sie den Ort, an dem das Licht schien, und zu ihrer Überraschung fanden sie dort keinen Brunnen, sondern eine Gruppe von freundlichen Einheimischen, die um ein Lagerfeuer versammelt waren.

“Einen Brunnen gibt es hier zwar nicht, aber wir haben etwas, das euch helfen wird”, sagte einer der Einheimischen mit einem warmen Lächeln.

Tom und Chris schauten sich gegenseitig an, zunächst enttäuscht, dass ihre Hoffnungen auf eine erfrischende Quelle sich nicht erfüllt hatten. Doch als die Einheimischen ihnen Wasserschläuche reichten und ihnen anboten, sich am Lagerfeuer auszuruhen, fühlten sie eine tiefe Dankbarkeit in ihren Herzen.

Während sie das kühle Wasser schlürften und sich am Feuer wärmten, erzählten ihnen die Einheimischen Geschichten über die Wüste und die Überlebensstrategien, die sie gelernt hatten. Sie teilten ihre Nahrung und ihre Gastfreundschaft mit Tom und Chris und machten ihre mühsame Reise durch die Wüste ein wenig erträglicher.

Am Ende, als die Nacht über die Wüste hereinbrach und der Himmel mit Sternen übersät war, lagen Tom und Chris am Lagerfeuer und blickten gemeinsam in die Ferne. Sie mochten keinen Brunnen gefunden haben, aber sie hatten etwas Wertvolleres entdeckt: die warme Menschlichkeit und die Hilfebereitschaft ihrer Mitmenschen, die inmitten der trockenen Wüstenlandschaft wie eine Oase der Hoffnung wirkte. Und während sie sich gegenseitig anlächelten und sich über ihre abenteuerliche Reise austauschten, wussten sie, dass sie nicht nur auf ihrem Weg weitergegangen waren, sondern auch auf ihrer Reise des Lebens, gestärkt durch die unerwartete Freundlichkeit, die sie gefunden hatten.

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